"Ich sehe die Dinge lieber, die uns verbinden, als die, die uns trennen." Le von Bo

Lobkarten für die Republik. Kostenfrei unter www.Lobkarten.de

Was mit einem Marketinggag anfing ist nun völlig außer Kontrolle geraten. Marco Kerber verteilte anfangs kostenlos Lobkarten an alle, die sie haben wollten, an Menschen auf der Straße, aber vor allem kostenfrei auf der Seite www.Lobkarten.de.

Vier Wochen später entsteht eine Bewegung der Lobenden. Die Bewegung potenziert sich, jeder will loben, jeder will gelobt werden. Wie von Sinnen loben sich Menschen gegenseitig, manchmal auch einfach nur dafür, dass sie gerade gelobt wurden. Eine Massenbewegung entsteht, ein Phänomen – diese neue Lobkultur.

In Berlin entstehen erste Lobclubs, die Besucher agieren wie ein Flashmob. In Berlin kann man nicht mehr vor die Tür gehen, ohne gelobt zu werden. An Orten, wie dem Schwabenland, wo vorher niemand gelobt hat, fallen sich Menschen in die Arme und freuen sich miteinander. Es wird getanzt, gelacht und gefeiert. Am nächsten Morgen loben sich dann alle dafür.

Politische und gesellschaftliche Folgen der neuen Kultur…

Die Lobkultur hat nun auch den Bundestag erreicht. Frau Merkel und der Präsident des deutschen Bundestages, Norbert Lammert, untersagen Kritik, erlaubt ist nur noch das Lob. Parteigegner und kontroverse Diskussionen werden im Lob erstickt. Alle sind sich einig und das Land erblüht in Folge der Beschlussfähigkeit.

Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr hatten seit Wochen keinen Einsatz mehr. Selbst Einbrecher werden dafür gelobt, dass sie schön leise gemacht haben. Die Welt steht Kopf. Deutschland lobt. Was niemand für möglich hielt, ist nun Wirklichkeit.

Lobwunder Germany.

 

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