"Ich sehe die Dinge lieber, die uns verbinden, als die, die uns trennen." Le von Bo

Es gibt drei Eskalationsstufen.

1. WIN – WIN
Beide Parteien sind, trotz Konflikt, daran interessiert eine Lösung für sich herbei zu führen.

2. WIN – LOSE
Mindestens eine der beiden Parteien ist daran interessiert die Auseinandersetzung für sich zu entscheiden und als „Sieger“ hervor zu gehen.

3. LOSE – LOSE
Es geht nicht mehr um Gewinnen oder um eine Lösung. Es geht nur noch darum, dass die andere Partei verliert, wenn nötig verliere ich auch.

PRAXISBEISPIELE:

Vorwürfe an Personen „Du machst nie…!“ oder „Hörst Du mir eigentlich zu …?“. Kritik an Verhalten ist, in einer bestimmten Form, in Ordnung. Vorwürfe gehen weiter, sie greifen direkt die Person an und sind keine Rückmeldungen auf ein bestimmtes Verhalten. „Sie hat nicht vergessen die Ablage abzuarbeiten, sondern sie hat es nicht getan, weil sie ein schlechter Mensch ist“.

Verachtung von Menschen. Beschimpfungen, Augenrollen, höhnischer, spöttischer und feindseliger Humor. In welcher Form auch immer. Verachtung vergiftet eine Stimmung, weil sie Ekel und Abscheu vermittelt. Es ist nahezu unmöglich, ein Problem zu lösen, wenn Kollegen den Eindruck vermitteln, dass sie von ihm oder ihr angewidert sind.

Abwehr und Schuld. Abwehrhaltung ist eine Art von Beschuldigung. Im Grunde sagen Sie „Das Problem liegt nicht bei mir, Du bist das Problem“. Abwehr vergrößert den Konflikt, darum ist sie so absolut unproduktiv.

Mauern und Ignorieren. Ausblenden. Abschalten. Das nimmt die Person nicht nur aus dem Konflikt, es endet darin, dass sie sich emotional aus der Beziehung verabschiedet. Eine verbale Auseinandersetzung ist somit nicht mehr möglich. Wir treffen uns also auf „ehemaligen“ Vertrauensebene wieder „Ich verletzte Dich an Deinen sensiblen Stellen“.

LÖSUNGSANSATZ:

Führungsarbeit & Teamarbeit gestaltet sich dynamisch. Offene und versteckte Reibungspunkte oder gar Konflikte belasten die Arbeitsatmosphäre und Arbeitserfolge stellen sich nur schleppend ein. Für eine effektive Zusammenarbeit ist es wichtig, die Teamprozesse zu erkennen und entsprechende Regeln aufzustellen, die eine gute Zusammenarbeit ermöglichen.

TEAMARBEIT UND KONFLIKTPRÄVENTION:

Bei einem Team handelt es sich immer um eine Gruppe aus Menschen, die alle mit ihren ganz persönlichen Eigenschaften, Bedürfnissen und Verhaltensweisen aufeinandertreffen. Ein Team besteht immer aus verschiedenen Individuen, die alle ihre Geschichte, ihre Stärken und Schwächen – oder einfacher gesagt: ihre eigene Persönlichkeit mitbringen.

Bei all diesen Unterschieden soll diese Gruppe von Menschen nun aber ein Arbeitsziel verfolgen und möglichst schnell und effektiv zu Ergebnissen kommen. Sie sehen: Teamarbeit ist eine sehr komplexe Angelegenheit und es bedarf Regeln und Werte, um effektiv zusammen arbeiten zu können.

Das Modell der Themenzentrierten Interaktion (TZI) berücksichtigt die Individualität jedes Einzelnen (Ich), das Ziel (Es) und die Bedürfnisse der Gruppe (Wir). Es berücksichtigt ebenfalls die uns umgebenden Rahmenbedingungen (Globe).

TZI bietet die Basis, um Führungsaufgaben und Teamaufgaben effektiv zu gestalten.

 

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DER MEHRWERT:

Mit dem Wissen über die TZI können Sie in Zukunft Verhalten und Aktivitäten im Team viel besser einordnen. Ruth Cohn hat ein Modell erarbeitet, das leicht einsichtig ist und deshalb als Kommunikationsgrundlage für jede Führungsarbeit genutzt werden kann. Gleichzeitig können mit Hilfe dieses Modells Konflikte erklärt und damit nachvollziehbar werden. Somit erreichen wir die Basis für die Bearbeitung der Konflikte und die Stärkung unseres Miteinanders.

 

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